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13.02.2017

Dauerthema: Streit um Renovierung

Viele Regelungen im Mietvertrag zum Thema Renovierung sind unwirksam oder können sich gegenseitig aufheben. Darauf machen Mietrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins aufmerksam.
Aus diesem Grund kann ein Vermieter beispielsweise nicht vorgeben, dass der Mieter beim Auszug die Wohnung renoviert zurücklassen muss und zusätzlich während der Mietzeit noch regelmäßige Schönheitsreparaturen verlangen. Nach Ansicht des Amtgerichts Köln, benachteiligt dies die Mieter und ist deshalb unangemessen. Der Mieter wird durch die Regelungen im Mietvertrag im schlechtesten Fall doppelt belastet. Der Mieter muss aufgrund seiner Verpflichtung kurz vor seinem Auszug renovieren und in diesem Fall wäre der Mieter dazu verpflichtet die schon renovierte Wohnung, noch einmal zu renovieren. Aus diesem Grund ist die Regelung der Endrenovierung zu streichen.
Oft sind diese Klauseln in Mietverträgen zu Schönheitsreparaturen und Renovierungen unwirksam. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes, muss der Mieter in diesem Fall keine Renovierungen erledigen. Man kann sein Geld zurückfordern, wenn in Unkenntnis gezahlt wurde. Dieser Anspruch verjährt allerdings sechs Monate nach Ende des Mietverhältnisses.

Quelle: Murnauer Tagblatt, 23.01.17



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