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13.02.2017

Alte Kaminöfen schädlich für die Umwelt

Zum Schutz der Umwelt sieht das Gesetz vor, dass Kaminöfen, die älter als 30 Jahre sind und nicht mit einem Spezialfilter nachgerüstet oder stillgelegt wurden, ersetzt werden müssen, wenn der Wert über dem verordneten Grenzwert von vier Gramm Kohlenmonoxid und 0,15 Gramm Staub pro Kubikmeter liegt. Wer einen Kaminofen aus dem Jahre 1984 oder früherbesitzt, muss diesen bis Dezember 2017 stillgelegt haben oder den Filter ersetzen lassen. Bis Ende 2024 müssen alle Kaminöfen aus den Jahren bis März 2010, die den Grenzwert nicht einhalten, ausgetauscht oder nachgerüstet werden.
Die Kaminöfen dürfen zwar durch einen neu eingesetzten Filter weiterhin in Benutzung bleiben, allerdings raten Spezialisten davon ab. Sie raten dazu über einen Austausch des Kaminofens nachzudenken, da die meisten Öfen schon sehr alt sind und der Austausch des Filters wahrscheinlich mehr kosten würde, als sich einen neuen Ofen zuzulegen. Außerdem könnte es dazu kommen, dass auch ein neuer Filter gar nicht mehr den Kohlenmonoxidgehalt herausfiltern kann.
In welchem Jahr Ihr Kaminofen gebaut wurde können Sie auf dem Typschild feststellen, wenn Sie dieses nicht mehr lesbar ist, setzen Sie sich am besten mit Ihrem Schornsteinfeger in Verbindung, welcher daraufhin den Schadstoffausstoß misst. Wenn ein Schornsteinfeger zweimal in sieben Jahren auf ein nicht mehr zugelassenes Gerät stößt, muss er sicher gehen, dass dieses außer Betrieb gesetzt wird. Außerdem hat er es den Behörden zu melden, was in Folge zu einem hohem Bußgeld für den Betreiber führen kann.



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