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Wissenswertes rund um Immobilien


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13.02.2017

Maklerkosten mit der Steuer absetzen

Entscheidend für Ihre Steuererklärung ist, aus welchem Grund Sie in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus gezogen sind und, ob Sie dieses selbst bewohnen oder es vermieten wollen.
In all diesen Fällen gelten allerdings ganz unterschiedliche Bestimmungen.

- Im ersten Fall, wenn Sie einen Makler eingeschalten haben, um für sie berufsbedingt eine Mietwohnung oder Zweitwohnung oder ein Miethaus zu finden, dann können Sie die Maklerprovision als Werbungskosten von der Steuer absetzen.
Dies gilt allerdings nur in folgenden Fällen: wenn ihr Arbeitgeber Sie an einen neuen Dienstort versetzt oder sie als Berufspendler durch den Umzug mindestens eine Stunde Fahrtzeit sparen können. Dies gilt genauso, wenn Sie eine neue Arbeit an einem anderen Ort angenommen haben, allerdings sollten Sie dabei beachten, dass Ihr neuer Arbeitsvertrag bereits unterschrieben sein sollte.

- In der zweiten Situation haben sie einen Makler beauftragt eine Kaufimmobilie zu finden, weil Sie aus beruflichen Pflichten umziehen müssen. Dann können Sie die Maklerprovision nicht in Ihrer Steuererklärung eintragen. Da Sie die Immobilie gekauft haben, gehört die Maklercourtage zu den sogenannten Anschaffungsnebenkosten, die man nicht absetzen kann.

- Sie sind, wie bei diesem Vorgang im Jahr 2016 aus privaten Gründen umgezogen und haben einen Makler beauftragt ein passendes Kauf- oder Mietobjekt zu finden, dann kann man die Maklerprovision steuerlich leider nicht absetzen werden, da die Kosten für den Makler bei einem privaten Umzug als Privatangelegenheit gelten.

- In einem andern Fall haben Sie 2016 einen Makler beauftragt eine Immobilie für Sie zu finden, um diese zu erwerben, also als Kapitalanlage. Dann gelten wiederum andere Regeln. Wer einen Makler für die Vermittlung der Kapitalanlage, also für sie, dann einen Mieter suchen, der kann als Vermieter die Maklercourtage steuerlich geltend machen. Die Maklerprovision zählt in diesem Fall zu den Anschaffungsnebenkosten. Diese werden auf den Kaufpreis aufgerechnet.

- In einer anderen Situation sind Sie Eigentümer eines Mietobjektes und beauftragen einen Makler, für Ihre Immobilie einen Mieter zu finden. Sie zahlen wegen des Bestellerprinzips bei Mietobjekten die Maklergebühr. Allerdings können Sie als Vermieter die gezahlte Provision als Werbungekosten bei den Vermietungseinkünften absetzen.



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