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BANANENBLÄTTER STATT ALUMINIUM

 

So wird der Grillspaß nicht zum Gesundheitsrisiko

Im Sommer wird der Grill zur Outdoor-Küche. Fleisch, Fisch aber auch Gemüse und Obst landen auf dem Rost. Dabei kommen meist Alufolien und -schalen zum Einsatz, nicht nur um Grillgut zusammenzuhalten, sondern auch als Schutz vor krebserregenden Kohlenwasserstoffpartikeln.

Das Problem dabei: Aluminium kann sich auflösen, wenn es mit Salz oder Säure in Kontakt kommt. Mariniertes Grillgut in Alufolie ist also tabu. Auch säurehaltige Lebensmittel wie Tomaten, Rhabarber und Äpfel sollten nicht in Alufolie verpackt gegrillt werden. Wenn Sie Fleisch, Fisch und Gemüse in Aluminiumschalen oder Folie grillen, salzen oder würzen Sie das Grillgut erst hinterher - das gilt auch für das Beträufeln mit Zitronensaft.

Aluminium steht in Verdacht, sich negativ auf das Nervensystem, den Knochenaufbau und die Fruchtbarkeit des Menschen auszuwirken und Alzheimer zu begünstigen. Laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sollte ein Milligramm je Kilogramm Körpergewicht wöchentlich nicht überschritten werden. Da diese Menge jedoch bereits durch die normale tägliche Nahrung aufgenommen wird, rät das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) auf Alufolie und Aluschalen beim Grillen von säure- und salzhaltigen Lebensmitteln zu verzichten.

Ersatz für Alufolie beim Grillen Als natürliche Alternativen zum Einwickeln des Grillguts bieten sich Bananenblätter, Kohl-, Mangold-, Rhabarber- oder Weinblätter an. Feste Blätter sollten vorher kurz blanchiert werden. Besonders gut eignet sich die Blätter-Variante für Fisch, Gemüse und Käse. Übrigens: Für ein Dessert kann man Bananen auch perfekt in Bananenblättern grillen.

Kartoffeln und Fisch lassen sich gut in recyclebare Materialien wie Pergament- und Backpapier einwickeln, wenn man das Papier leicht mit Speiseöl einstreicht und die Zutaten nicht zu heiß grillt. Statt die Grillzutaten einzuwickeln, kann man sie auch einfach auf Spieße stecken und direkt über dem Feuer grillen. Ein weiterer Vorteil: Diese Grillspieße lassen sich mit einer Grillzange leicht wenden.

Quelle: Bundesamt für Risikobewertung (BfR), livingathome.de